Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: NDR/Janis Wilkins

Donnerstag, 23:30 Uhr NDR kultur

Jazz

ARD Radiofestival 2021

Der brasilianische Perkussionist Airto wird 80. Foto: Airto Moreira

Tagestipp

Heute, 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

All that Jazz Nicht nur am Kontrabass ist Michael Formanek eine echte Koryphäe. Seit mehr als drei Dekaden zeigt sich der gebürtige Kalifornier auch immer wieder als begnadeter Komponist, der für ganz unterschiedliche Personalstärken zu schreiben weiß, vom Trio bis hin zu seiner prominent besetzten Big Band "Ensemble Kolossus". Selbst mit 63 bleibt Michael Formanek aktiv wie ein Jungspund und veröffentlicht Album um Album, zuletzt ein Solo-Werk, das den Titel "Imperfect Measures" trägt. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr WDR3

ARD Radiofestival. Konzert

Julian Steckel und Alexej Gerassimez ARD-Preisträger im Privatkonzert Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 3 C-Dur, BWV 1009 für Violoncello solo Zoltán Kodály: Violoncellosonate, op. 8 Julian Steckel, Violoncello Aufnahme vom 1. April 2020 aus der Wohnung von Julian Steckel, Berlin Joseph Haydn: Violoncellokonzert Nr. 1 C-Dur, Hob VIIb:1 Julian Steckel, Violoncello; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Leitung: Christopher Moulds Aufnahme vom 24. September 2020 aus dem Konzerthaus Berlin Paul Smadbeck: Rhythm Song Mark Glentworth: Blues for Gilbert John Psathas: Farewell to the Flesh Alexej Gerassimez: Eravie / Soul of Bottle Astor Piazzolla: Libertango Alexej Gerassimez, Schlagzeug Aufnahme vom 2. April 2020 aus der Wohnung von Alexej Gerassimez, Berlin (Kurzfristige Änderungen vorbehalten)

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Never get old? Musiker über das Älterwerden Von Jörn Morisse und Oliver Koch Regie: Johanna Olausson Mit: Marian Gold, Melissa Auf der Maur, Jaki Liebezeit, Vashti Bunyan (alle im O-Ton) sowie Max Urlacher, Uta Hallant und Janosz Kocaj Ton: Lutz Pahl Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012 Länge: 54"01 Wie wird man im Musikgeschäft alt? Wie lebt es sich in einem Körper, der nicht verdrängen kann, dass er einmal jünger war? Was sind die Risiken und Nebenwirkungen von Liveauftritten, langen Tourneen und ständigem kreativen Output? Jörn Morisse und Oliver Koch haben mit Musikern über das Älterwerden gesprochen: Unter anderem Marian Gold (Alphaville), Melissa Auf der Maur (Hole, Smashing Pumpkins), Jaki Liebezeit (Can) und Vashti Bunyan erzählen von Utopien, Kompromissen, altersadäquatem Verhalten und wie es gelingt, körperliche und geistige Widerstände im Alter zu überwinden. Jörn Morisse, geboren 1969 in Bad Oldesloe, studierte Kulturwissenschaft und Amerikanistik und lebt als Lektor, Übersetzer und Literaturagent in Berlin. Oliver Koch, geboren 1979 in Hamburg, studierte Soziologie, war Bassist der Band Tomte und ist Herausgeber des OPAK Magazins. Never get old?

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Whiteness Weiß denken, rassistisch sein? Wahrnehmung und Klischee Die Entstehung von Vorurteilen Das Kalenderblatt 5.8.1789 Im Berliner Opernhaus wird zum ersten Mal auf Deutsch gesungen Von Brigitte Kohn Whiteness - Weiß denken, rassistisch sein? Autorin: Julia Fritzsche / Regie: Sabine Kienhöfer Viele weiße Menschen denken, ihre Hautfarbe sei ohne Bedeutung. Ist das so? Weiße Menschen sind oft in der Schule, bei Bewerbungen und bei der Wohnungssuche im Vergleich zu anderen besser gestellt. Außerdem hat Weißsein Vorteile im Alltag: keine rassistischen Anfeindungen, keine sogenannten "Mikroaggressionen" wie die Frage danach, ob man deutsch spreche. Schwarze Menschen oder andere Gruppen, die typischerweise als migrantisch verstanden werden, erleben Bemerkungen dieser Art häufig. Bemerkungen wie diese zeigen, dass Nicht-Weiße nicht automatisch als Teil unserer Gesellschaft verstanden werden. Ist ein solches Verhalten rassistisch? Ist Weißsein an sich rassistisch? Häufig sind Bemerkungen dieser Art freundlich gemeint und zeugen von Neugierde. Viele Menschen behaupten darüberhinaus, sie sähen Hautfarben nicht, würden alle Menschen gleich behandeln. Ist diese Blindheit von Weißen gegenüber ihrer Hautfarbe angemessen oder diskriminierend? Eine Sendung über weiße Privilegien, weißes Denken und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Hautfarbe: weiß. Wahrnehmung und Klischee - Die Entstehung von Vorurteilen Autorin: Maike Brzoska / Regie: Frank Halbach Niemand will sie haben, und doch ist keiner frei davon: Vorurteile. Frauen können nicht einparken, Männer nicht zuhören - ob wir wollen oder nicht, Klischees und Stereotype prägen oft unsere Wahrnehmung. Schon im Kindesalter lernen wir, die Welt in Kategorien einzuteilen: Mann, Frau, groß, klein, schwarz, weiß. Mit der Zeit assoziieren wir diese Kategorien mit bestimmten Attributen: stark, schwach, laut, leise, böse, gut - aufgrund unserer eigenen Erfahrungen, aber vor allem aufgrund unserer Umwelt. Von Eltern, Erziehern und Freunden übernehmen wir - bewusst und unbewusst - Bewertungen der Kategorien. Evolutionär hat uns diese schematische Denken Vorteile gebracht. Ohne lange nachzudenken, wussten wir, wer Freund und wer Feind ist. Das sicherte den Menschen in archaischen Gesellschaften vermutlich oft das Leben. Heute sind Vorurteile allerdings häufig diskriminierend gegenüber Andersdenkenden oder Menschen, die anders aussehen als man selbst. Was können wir gegen Vorurteile in der Gesellschaft tun? Und gegen unsere eigenen? Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

Podcast

Deutschlandfunk

Konstanzer Ausstellung "Stayin' Alive - mit Seuchen leben"

Autor: Wagner, Thomas Sendung: Aus Kultur- und Sozialwissenschaften

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Hörspiel-Download

NDR

Kritik der mörderischen Vernunft (1/2)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler. Ein bekannter Wissenschaftler wird ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte mit Affen experimentiert. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich "Kant" nennt, hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosophie kritisch hinterfragt. Mit Felix von Manteuffel (Erzähler), Anne Weber (Erzählerin), Stephan Schad (Troller), Ulrike C. Tscharre (Jane), Achim Buch (Graf), Anne Moll (Leonie), u .a. Komposition: Tilman Ehrhorn. Bearbeitung: Hilke Veth. Regie: Sven Stricker. Regieassistenz: Ilka Bartels. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produk

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